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SSD/CF/USB Kopiersystem X⁵

Mit bis zu 80 Slots ist das High End Kopiersystem X⁵ die größte skalierbare Kopierstation auf dem Markt. Konzipiert für den industriellen und professionellen Bereich, ermöglicht es das Bespielen von SSD, CF, SD, USB etc. Auch ein Mischbetrieb mit unterschiedlichen Medien ist möglich. Einzigartig ist zudem die Geschwindigkeit des linux-basierenden Systems: Medien werden mit bis zu 140MByte/s pro Slot bespielt.

5 Eigenschaften zum passenden Kopiersystem

INDIVIDUELL
Die einmalige Konzeption des Kopiersystems X5 erlaubt die individuelle Bespielung von Datenträgern in Form von Massenproduktionen.

ASYNCHRON
Ein Bespielungsprozess wird sofort nach dem Einlegen eines einzelnen Datenträgers gestartet, Stehzeiten während des Beladens bzw. Entladens entfallen.

VERSCHIEDENE MEDIEN
Das Kopiersystem X⁵ kann unterschiedliche Medien (z.B. SSD und USB-Sticks) parallel bespielen.

JUST-IN-TIME
Die Datenträger werden nach Bedarf erzeugt und enthalten die jeweiligen, den Produkten zugeordneten Daten. Jeder Slot zeigt die Fertigstellung individuell an und kann dem entsprechenden Produkt fehlerfrei zugeordnet werden.

SKALIERBAR
Die Anzahl der Kopiermodule kann je nach erforderlichem Durchsatz und abhängig vom Datenvolumen angepasst werden. Auch eine nachträgliche Erweiterung um zusätzliche Module ist möglich.

 

Das Kopiersystem X⁵ ist modular aufgebaut und kann flexibel an geänderte Anforderung angepasst bzw. einfach und schnell um zusätzliche Module erweitert werden. Die kleinste Einheit besteht aus einem Copying Modul mit 10 Slots, ein High End Copying Rack kann mit bis zu acht Modulen (bis zu 80 Slots) ausgestattet werden.  Die Schnittstellen der Slots basieren auf SATA. Durch Adapter kann das Kopiersystem X⁵ unterschiedliche Medientypen gleichzeitig verarbeiten. So können beispielsweise neben SSD Festplatten parallel die entsprechenden USB-Dongle produziert werden.

Der Kopierprozess erfolgt asynchron. Das bedeutet, dass der Schreibprozess nicht parallel erfolgt, sondern jeder Slot separat behandelt wird. Damit beeinträchtigt ein langsames oder defektes Medium in einem Slot nicht den gesamten Kopierprozess. Die effektive Geschwindigkeit wird meist durch das Medium selbst definiert. Die maximale Geschwindigkeit bei 10 gleichzeitig laufenden Kopieraufträgen liegt bei bis zu 140 MByte/s pro Slot. Dadurch lassen sich beispielsweise mit einem System mit 40 Slots bis zu 4.000 SSDs pro Tag bespielen.

 

Anwendung in der Industrie 4.0 dank intelligenter Software

Das Kopiersystem X⁵ basiert auf dem von uns entwickelten OpenRC Framework und stellt damit unterschiedliche Schnittstellen und Workflows bereit. Das System kann über XML-Schnittstellen betrieben werden, wodurch sich eine hohe Flexibilität ergibt. So lässt sich eine Kopierstation in unterschiedliche Systeme (z.B. ERP-Systeme wie SAP) und Produktionslinien komplett integrieren. Aufträge können von übergeordneten Produktionssystemen automatisch an das Kopiersystem übergeben oder manuell über einen an den Kundenworkflow angepassten Prozess eingegeben werden.

Über ein webbasierendes Interface, das optional auch direkt an der Kopierstation über einen Touchscreen bereitgestellt wird, können jederzeit neue Aufträge aufgegeben und der aktuelle Status abgerufen werden. Die GUI ist mit jedem Browser bedienbar, die Steuerung kann bei Bedarf auch über Smartphones, Tablet-PCs etc. erfolgen.

 

Technische Daten

19''Kopiermodul

Anzahl der Slots pro Modul: 10 Stück
Max. Schreibgeschwindigkeit je Slot (asynchron): 140MByte / Sekunde
Basis-Konnektor: SATA - 2,5''
Medientypen (mit Adapter):
  • 2,5'' SSD
  • 2,5'' HDD
  • CF
  • Cfast
  • SD
  • USB

Wechselrahmen:

Kann im laufenden Betrieb getauscht werden
Software: X-Net OpenRC Framework

 

Kopiersystem

Max. Anzahl von Kopiermodulen (pro 19'' Schrank): 8
Display: 19'' Touchscreen
Steuerungsserver: 1 HE-Server
USV: 19'' Rack-mounted
19'' Schrank: BxTxH 600 x 600 x 2000 mm (ohne Rollen)

 Produktinformationen

"Das erste Kopiersystem das weiß, welche Daten auf welchem Medium zu welcher Zeit an welchem Ort sind."

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Optionen

Serverschrank:

Je nach Bedarf kann die Ausstattung folgende Komponenten beinhalten:

  • bis zu 8 Copying Module
  • Touch Screen
  • Gateway-Server
  • Mini-PC
  • Switch
  • USV
Anbindung Barcode / RFID Scanner:

Mögliche Einsatzgebiete:

  • eindeutige Zuordnung der eingesetzten Medien
  • Start des Kopierauftrages
  • Eintrag der eindeutigen ID jedes Mediums in die Datenbank

Voraussetzung sind erforderliche Treiber und Spezifikationen.

Anbindung Etikettendrucker:

Mögliche Einsatzgebiete:

  • individuelle Beschriftung des bespielten Mediums

Prozess-Übersicht

Das Kopiersystem X⁵ ist konzipiert, um kundenspezifische Workflows und Prozesse zu unterstützen. Die Bandbreite reicht von der Automatisierung produktspezifischer Produktionen mit individuellen Daten über Just-in-Time Produktionen bis hin zu einfachen Kopierprozessen. Bei der Implementierung eines Kopierprozesses berücksichtigen wir den gesamten Produktions-Workflow. Folgende Beispiele zeigen die Möglichkeiten des Systems:

 

  • Aktionen vor dem Bespielungsprozess (Pre-Programming): SSD, CF etc. verfügen über einen eindeutige ID. Diese ID kann in einem Pre-Programming Arbeitsschritt ausgelesen werden. Über ein daraus erzeugtes eindeutig identifizierbares Label (z.B. DataMatrix-Code) lässt sich der aktuelle Software-Status des Mediums auslesen.

 

  • Aktionen während des Bespielungsprozesses: Nachdem ein Auftrag an das System übergeben wurde, warten die zugewiesenen Slots auf das Befüllen mit Medien. Sollte ein Medium bereits in einen Slot eingelegt sein und dieses Medium nicht von einem vorhergehenden Job stammen, wird sofort mit dem Kopierprozess begonnen. So können Slots bereits befüllt werden, bevor ein Job dafür gestartet wird. Die Medien werden geprüft (z.B. Auslesen der ID) und die zu bespielenden Daten vom Server in einen Cache geladen. Optional kann jedes Medium nach dem Bespielen verifiziert werden. Die Verifizierung kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen, die Möglichkeiten reichen von einer CRC-Prüfsummenberechnung (sehr zeitaufwendig) bis zu einfachen Prüf-Vorgängen des Filesystems oder von Partitionen. Nach erfolgreicher Verifizierung wird ein XML-Report erstellt, der entweder auf einen Fileserver als Datei kopiert oder einer anderen Schnittstelle (z.B. XML-RPC) übergeben wird. Auf dem Web-Interface wird jeder Status und jede Job-Information symbolisiert dargestellt.

 

    • Aktionen nach dem Bespielungsprozess (Post-Programming): Beim finalen Assemblieren oder nach dem Kopierprozess werden die Medien abgescannt, um die Produktion zu prüfen und die richtige Zuordnung, z.B. zu einem Produkt, zu prüfen. Über einen Etikettendrucker wird nach dem Abscannen die notwendige Information für das Medium automatisch ausgedruckt.

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